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Bestimmung der Aktivität von Interferonen

  50% Destruction Assay versus Paralell Line Assay

Bei der Prüfung auf antivirale Aktivität muss unterschieden werden zwischen einem bloßen Srceening einerseits (50%-destruction assay) und einer Freigabe-relevanten Prüfung unter GLP andererseits (Bioavailability Comparision / Paralell Line Assay). Im letzteren Falle ist der analytische Aufwand und die Dokumentation weit umfangreicher. Die Kosten für beide Assays differieren beachtlich.
Die Bestimmung der antiviralen Aktivität von Interferonen beruht auf der Induktion einer zellulären Antwort in Zellkulturen, die den zytopathogenen Effekt von infektiösen Viren unterdrückt. Dieser Effekt wird gemäß Pharmacopoe Europeae anhand der Farbstoffaufnahme in die Zellen quantifiziert (CPE Dye-Uptake Assay).

Bild Viren

Beim einfachen Screening der Interferon-Aktivität wird eine Verdünnungsreihe der Interferonprobe mit einer Verdünnungsreihe vom Avonex IFN-ß verglichen. Hierzu wird ein getiterter Virus zu allen Ansätzen gegeben. Die Verdünnungen, bei welchen 50% des maximalen zytophatischen Effektes zu beobachten sind, werden verglichen und ergeben die relative Aktivität der Probe, ungeachtet der Steigungen der Dosis-Wirkungs-Kurven (d.h. ungeachtet der Tatsache, ob die Aktivitäten im PLA vergleichbar sind oder nicht).

Bei der Prüfung unter GLP, wie sie für Zulassungsverfahren oder zur Chargen-Freigabe erforderlich ist, wird gemäß den "PTC Interferon Test Procedures" vor jeder Prüfung der Titer des Virus bestimmt. Gemäß Grossberg et al. 1985 und Pharmeuropa 15:676-678 wird das EMC Virus im 4-fach-Ansatz zu Lungenepithelomzellen (A549) gegeben. Diese wurden vorher mit Aliquoten der Verdünnungsreihen des internationalen IFN-beta-Standard (Gb23-902-531) und der Probe inkubiert. Die erforderlichen Negativ- und Positiv-Kontrollen werden 4-fach mitgeführt. Anhand des Ausmaßes des zytopathischen Effektes in den Lungenepithelomzellen von mindestens 3 Verdünnungen der Probe wird dessen Aktivität mit der Dosis-Wirkungskurve des Standards verglichen. Hierzu wird der Parallel Line Assay (PLA) eingesetzt. Ist der PLA gemäß Monographie-Entwurf aufgrund unterschiedlicher Bioverfügbarkeit im Assay (bioavailability) von Probe und Referenz nicht anwendbar, so werden die unterschiedlichen Steigungen der Dosis-Wirkungs-Kurven als Maß der relativen Bioverfügbarkeit verglichen.

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Testing of samples under
GLP (.pdf): mutagenicity and toxicity microbial, cellular, and viral contaminations

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